Filme ohne Musik sind wie Bilder ohne Farben. Sie wirken recht leer und haben wenig emotionale Wirkung.
Die Schauspieler können noch so gut agieren, ohne den musikalischen Hintergrund wirkt ihr tun meist aufgesetzt und unglaubwürdig. Probieren sie es ruhig mal aus und stellen sie die Musik in einer spannenden Szene ab.
Ob in einem Tolkin-Epos,Monumentalfilmen über griechische Mythologien,Alexander,Troja oder Achilles,die Kreuzritter, Seeschlachten und Schwertkämpfe mit verfluchten Piraten in der Karibik,Weltraumkämpfen und Laserschwert-Duellen auf Todessternen,Dramen und dramatischen Liebesgeschichten aus allen Epochen,ohne die passende Musik würden kaum Spannung, Angst, oder andere Emotionen entstehen können.
Film ohne Musik ist also sinnlos, die Zeit des charmanten Stummfilms schon lange vorbei. Wobei selbst dort und in den damaligen Kinos immer ein Klavier im Hintergrund spielte um Spannungsbögen aufzubauen, Komik oder Tragödien glaubhafter zu machen.Musik läßt beim Zuhören Bilder im Kopf entstehen, die das momentane empfinden, ausgelöst durch die Musik und die jeweilige und individuelle Phantasie wiederspiegeln. Sie überläßt dem Zuhörer was er "sieht" und empfindet und gibt durch ihre Melodien, Töne und verschiedenen Tempos lediglich sowas wie "Denkanstöße", durch die wir mit unserer Phantasie Bilder entstehen lassen.
Journey to Cetus© hat den Anspruch dem Zuhörer eine Geschichte zu präsentieren, die trotz Rahmenhandlung immer noch genügend Spielraum für die eigene Phantasie läßt. Von daher kann man Journey to Cetus© eigentlich auch nicht als Filmmusik bezeichnen. Die Bezeichnung Musik-Film würde wohl eher dazu passen. Musik arbeitet hier nicht im Hintergrund, sondern stellt die Hauptsache dar. Sie allein kann und soll spannend unterhalten, was bei diesem 72 minütigen Werk, genau wie bei einem Film durchaus auch abendfüllend sein kann. Ob man sich die Geschichte erliest, oder sie einzig durch zuhören interpretiert ist natürlich jedem selbst überlassen. Sie zuerst, oder direkt beim Hören zu lesen hilft aber sicher dabei den Zusammenhang zwischen den einzelnen Titeln zu erfassen.
Zum Abschluß sei noch erwähnt das es sich bei dem Album Journey to Cetus© um den ersten Teil der Geschichte handelt. Die Fortsetzung ist bereits in Arbeit, sowohl musikalisch, als auch in schriftlicher Form. Interessierte dürfen also gespannt sein wie es weiter geht.